Aktuelles

Die "Wirtschaftsweisen"

oder wie berechnet man die Rente für das Jahr 2080?

Seit Ludwig Erhards Zeiten erhält die Bundesregierung von einem „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ jährlich einen Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Nation. Weil alle Welt glaubt – und das ist ganz besonders in Deutschland der Fall - , dass Professoren resp. Wissenschaftler sehr intelligente und besonnene Menschen sind, erhielt der Sachverständigenrat irgendwann den Ehrentitel „Die Wirtschaftsweisen“. „Weise“, das weiß jedes Kind aus der Weihnachtsgeschichte, sind kluge, edle und selbstlose Gelehrte, die über den Tag hinaus denken, über Eigensinn erhaben sind und der Gemeinschaft dienen.

Nun haben die „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung das diesjährige Gutachten vorgelegt, und Zweifel an ihrer Weisheit sei erlaubt – fordern sie die Bundesregierung doch tatsächlich auf, schon jetzt auf die Rente mit 71 für das Jahr 2080 (!) hinzuarbeiten. Die Wirtschaftsweisen – im Jahr 2080 allesamt mausetot – glauben offenbar neben ihrer Weisheit auch mit prophetischen Gaben gesegnet zu sein. Sie scheinen zu wissen, wie unser Land, unsere Volkswirtschaft, Europa und unser Leben in 63 Jahren beschaffen sein werden, um aufs Jahr genau das Renteneintrittsalter für 2080 berechnen zu können. Werden sich achtjährige Grundschüler nun freuen, wenn wir von Ihnen verlangen, sich schon einmal darauf einzustellen, bis zum 71. Lebensjahr arbeiten zu müssen? Wahrscheinlich wird ihnen eine solche elterliche Ermahnung egal sein wie nix. („Ja, ja, Papa. Ich bin so stark, ich kann bestimmt sogar noch arbeiten, wenn ich 90 bin.“)

10. Sächsischer Radontag am 06.09.2016 in Dresden - Ein Bericht

Einmal jährlich treffen sich in Dresden Mitglieder des Kora e.V., Studenten und Mitarbeiter der HTW, Mitarbeiter aus dem SMUL und öffentlicher Verwaltungen sowie Fachleute aus der Praxis, Fachleute aus anderen Bundesländern und Nachbarländern, um sich über das Thema Radon auszutauschen.

Die diesjährige Jubiläumsveranstaltung ging wiederum auf die neuesten Entwicklungen bei der Umsetzung der EU-Grundnorm Strahlenschutz ein, befasste sich aber auch mit weiteren aktuellen und interessanten Fragen, wie der Einschätzung erhöhter Radonkonzentration in der Raumluft im Vergleich zu anderen Schadstoffen und der Radonmessung sowie Beispielen aus der Praxis des baulichen Radonschutzes. Neu bei der diesjährigen Tagung war eine Podiumsdiskussion, auf der Fachleute aus unterschiedlichen Gebieten über die Umsetzung des baulichen Radonschutzes in der Baupraxis und den daraus entstehenden Mehrkosten diskutierten.

Das Erzgebirge gehört (lt. Radonkarte https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/strahlenschutz/3331.htm) zu den Gebieten mit erhöhter Bodenradonkonzentration. Schätzungen (Gesundheitliche Auswirkungen von Radon in Wohnungen www.bfs.de/de/wirkungen/wirkungen_radioaktive_stoffe/radon_ges.html) gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich ca. 1.900 Menschen durch erhöhte Radonkonzentration an Lungenkrebs sterben.

Profil schärfen - sozialdemokratischen Aufbruch gestalten

Die Auswirkungen von Kriegen, Konflikten und Krisen treffen immer mehr auch Deutschland. Ihre Ursachen liegen vor allem in wachsenden Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zwischen Regionen und Staaten sowie innerhalb einzelner Staaten. Weltweit öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich, Schwach und Mächtig immer weiter. Terror, Gewalt, Vertreibung und Flucht sind Symptome der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen.  

Syrien-Einsatz der Bundeswehr

Ich lehne den Bundeswehreinsatz in Syrien ab. Ich halte es für falsch, jetzt schnell, ohne eine erarbeitete Strategie und einen konkret realisierbaren Plan für die Zukunft Syriens militärisch zu handeln. Mit dieser Position kündigt man die Solidarität mit Frankreich keineswegs auf, wenn man sich verpflichtet, auf anderem Weg Unterstützung und Hilfe zu leisten. Die deutsche Diplomatie sollte ihr Ansehen und ihren Einfluss in der Region nutzen, um an einer stabilen Nachkriegsordnung mit den dort handelnden Akteuren zu arbeiten. IS muss besiegt werden, das wird aber nur gelingen, wenn wir wissen, wie der Nahe und Mittlere Osten danach aussehen soll.

Veranstaltung SPD-Bundestagsfraktion vor Ort

Gute ärztliche Versorgung auch im ländlichen Raum

Wie können wir eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen?

Dienstag, 1. September 2015. 18.30 Uhr, Bürgerbegegnungszentrum "Das Dürer", Albrecht-Dürer-Straße 85, 09366 Stollberg / Erzgebirge

Diskutieren Sie mit:

Claudia Paul, Fachbereichsleiterin AOK Plus

Dr. med. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen

Hilde Mattheis, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Moderation:

Wolfgang Gunkel, MdB

Wir laden Sie zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme

Welche Sorgen? Welche Ängste?

Die sogenannte „Pegida“-Bewegung ist nicht Ausdruck von Ängsten. Sie schürt sie.

Schon die Parolen der „Pegida“ drücken keinesfalls Ängste aus, die man, wie es jetzt oft so unschön heißt, ernst zu nehmen habe: „Volksverräter“, „Lügenpresse“, „Migrationsindustrie“, „Asylbetrüger“. Hier spricht nicht Sorge und Mahnung. Hier hört man ein festgelegtes Bild von der Welt, aus dem heraus Ängste gegen das vermeintlich Fremde den Ton angeben. Dazu passt, dass die Argumente der „Pegida“ bewusst verschwommen und verschwurbelt daherkommen. Auch die eine oder andere Verschwörungstheorie ist bei den montäglichen Protesten willkommen. Da wundert es nicht, dass man die öffentliche Diskussion scheut, weil man ahnt, dass die eigenen Parolen in einer sachlich-seriösen Auseinandersetzung sehr schnell entblößt sein können. Deshalb dieses Wagenburgdenken der „Pegida“-Leute: Wir reden nicht mit Presse und Politik, wir bleiben unter uns, wir haben recht, und das lassen wir uns von niemandem kaputt machen.

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Der Mindestlohn kommt

Fragen und Antworten zur Einführung am 01.01.2015

Donnerstag, den 23. Oktober 2014,

um 18.00 Uhr

im GDZ Annaberg Gründerzentrum,

Adam-Ries-Straße 16

09456 Annaberg-Buchholz

Viele Jahre hat die SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den Gewerkschaften dafür gekämpft, dass in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird. Diese zentrale Forderung haben wir erfolgreich in den Koalitionsverhandlungen mit der Union durchgesetzt. Jetzt führt die Große Koalition den Mindestlohn mit dem Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie ein. Das ist ein historischer Durchbruch, von dem ab 1. Januar 2015 3,7 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren werden.

Sigmar Gabriel zur Unternehmensbesichtigung in Schwarzenberg

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel besuchte am Montag zusammen mit einer Delegation der erzgebirgischen SPD die KUKA Werkzeugbau Schwarzenberg GmbH. Begleitet wurde der Vizekanzler vom Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gunkel und den Direktkandidaten zur Landtagswahl, Simone Lang aus Breitenbrunn (WK15 Erzgebirge III) sowie Thomas Roßbach aus Eibenstock (WK14 Erzgebirge II).

Die KUKA AG ist ein Spezialist des Maschinen- Roboter- und Werkzeugbaus und wesentlich im Bereich der Automobilindustrie engagiert. Den traditionsreichen Werkzeugbau in Schwarzenberg übernahm das Unternehmen im Jahre 1993. Hier werden insbesondere Umform- und Schneidwerkzeuge für verschiedenste Metallerzeugnisse entwickelt und hergestellt. Die Maschinen kommen unter anderem bei der Herstellung von Karosserieteilen für Kraftfahrzeuge und Schienenfahrzeuge zum Einsatz.

"Kriminalität hat ihren Ursprung dort, wo sich niemand kümmert."

Jugendgewalt – Einzelphänomen oder Massenproblem?

Auf Einladung der AWO Dresden kamen am vergangenen Donnerstag Wolfgang Gunkel, Mitglied des Bundestages, der Oberstaatsanwalt Christian Avenarius, der Dresdner Rechtsanwalt Harald Baumann-Hasse und der stellvertretende Vorsitzende der AWO Erzgebirge Gerd Weigel ins Gespräch. Die Gesprächsteilnehmer sind sich einig: Jugendgewalt ist ein lösbares Problem, wenn Prävention und staatliche Maßnahmen an der richtigen Stelle ansetzen. 

"Bundestag on Tour" - Ein Gastbeitrag von Alexander Schramm

Vom 14. bis 19.07. war das Infomobil des Deutschen Bundestags in Annaberg Buchholz zu Gast. Auf dem städtischen Markt hatten die Bürgerinnen und Bürger die Chance, mehr über die Arbeitsweise des Deutschen Parlaments zu erfahren. Am Montag war außerdem Wolfgang Gunkel zu Gast, um sich den Fragen der Bürger zu stellen, dabei ging es vor allem um die Rentenreform und Hartz IV. Viele Bürger kamen auch an den kommenden Tagen, um Fragen zur Kommunalpolitik zu stellen. Wer noch weiter gehende Fragen hatte, erhielt die Einladung, sich an das Bürgerbüro in Annaberg zu wenden.